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11.09.2026 35

IHR WAHRER GRUND DES KAMPFES GEGEN DEN ISLAM – FURKAN BIN ABDULLAH

IHR WAHRER GRUND DES KAMPFES GEGEN DEN ISLAM – FURKAN BIN ABDULLAH

IHR WAHRER GRUND DES KAMPFES GEGEN DEN ISLAM – FURKAN BIN ABDULLAH

Der Kampf gegen den Islam wird auf vielen Ebenen geführt: politisch, theologisch, medial und im Bildungswesen. Dabei richtet er sich nicht nur gegen einzelne muslimische Organisationen oder politische Bewegungen, sondern zunehmend gegen grundlegende Lehren, Gebote und sichtbare Werte des Islams.

Der eigentliche Grund dafür liegt darin, dass sich der Islam nicht beliebig manipulieren und den jeweils herrschenden Interessen unterordnen lässt. Obwohl die Muslime heute über keine einheitliche weltliche Macht verfügen, wird der Islam dennoch gefürchtet. Denn seine Kraft liegt nicht allein in politischen Institutionen, sondern vor allem in seinen unveränderlichen Grundsätzen und in seiner Fähigkeit, das Denken und das Gewissen des Menschen anzusprechen.

Der Islam fordert den Menschen dazu auf, klar zu denken, Behauptungen zu hinterfragen und zwischen Wahrheit und Täuschung zu unterscheiden. Er erinnert ihn an die wahren Werte seiner Existenz: an den reinen Monotheismus, die alleinige Anbetung Gottes, die Verantwortung vor dem Schöpfer und die Verpflichtung zur Gerechtigkeit.

Genau darin liegt der grundlegende Gegensatz zu einer Weltordnung, in der Menschen wirtschaftlich ausgebeutet, politisch abhängig gemacht und durch ungerechte Finanz- und Zinssysteme unter Druck gesetzt werden. Während weltweit Kriege geführt, Ressourcen geraubt und ganze Gesellschaften destabilisiert werden, erklärt man ausgerechnet den Islam und seine Werte zur Gefahr.

Für eine Ordnung, die den Menschen lediglich als Verbraucher, Arbeitskraft oder politisches Werkzeug betrachtet, ist ein Glaube gefährlich, der ihn an seine Würde, seine Verantwortung und seine Freiheit gegenüber jeder geschaffenen Macht erinnert. Deshalb wird der Islam zum Gegner erklärt.

Der Kampf richtet sich folgerichtig gegen nahezu jeden seiner Bereiche: gegen seine Theologie, seine Gottesdienste, seine gesellschaftlichen Vorstellungen, seine politischen Grundsätze, seine Kleidung und seine moralischen Werte. Man versucht nicht nur, bestimmte Auslegungen zu kritisieren, sondern zunehmend festzulegen, welche Teile des Islams öffentlich sichtbar sein dürfen und welche aus dem gesellschaftlichen Leben verschwinden sollen.

Das zeigt sich bereits an einfachen Beispielen: Das Kopftuch einer muslimischen Frau genügt häufig, um politische Debatten über Unterdrückung, Integration oder vermeintliche Gefahren auszulösen. Die religiöse Kleidung einer Nonne wird dagegen meistens als Ausdruck persönlicher Hingabe oder als selbstverständlicher Bestandteil religiöser Tradition betrachtet. Diese unterschiedliche Bewertung offenbart einen deutlichen Maßstab.

Der Kampf gegen den Islam wird manchmal offen, manchmal verdeckt geführt. Besonders deutlich wird dies durch Begriffe wie „Islamismus“ oder „politischer Islam“. Diese Begriffe werden häufig so unklar und weitreichend verwendet, dass schließlich bereits ein Muslim, der seine Religion nicht nur privat, sondern auch als moralischen und gesellschaftlichen Maßstab versteht, unter Verdacht geraten kann.

Dabei wirken christliche Überzeugungen seit Langem auf Politik und Gesellschaft ein. Die CDU trägt das Christentum sogar in ihrem Namen. Die katholische Kirche nimmt öffentlich zu politischen und sozialen Fragen Stellung. Evangelikale Bewegungen in den Vereinigten Staaten üben erheblichen politischen Einfluss aus, darunter auch Gruppen mit ausgeprägten endzeitlichen Vorstellungen. Dennoch wird ihre gesellschaftliche Betätigung nicht grundsätzlich mit einem Begriff wie „politisches Christentum“ delegitimiert.

Offenbar steht vor allem der Islam als eigenständiger und nicht vollständig kontrollierbarer Gedanke im Weg. Daher entstehen Ablehnung, Angst und Hass. Dieser Kampf findet nicht nur auf der sichtbaren, materiellen Ebene statt, sondern ebenso auf geistiger, seelischer und metaphysischer Ebene. Es ist ein Kampf um das Denken des Menschen, um seine Werte, seine Bindungen und letztlich um die Frage, wem er die höchste Autorität in seinem Leben zuspricht.

Wir als Verkünder von „Im Auftrag des Islam“ können aus eigener Erfahrung bestätigen, wie dieser Druck ausgeübt wird. Doch unsere Antwort darauf darf weder blinder Zorn noch unkontrollierte Emotionalität sein. Unsere Aufgabe besteht darin, den Islam mit Wissen, Weisheit, Geduld und einem Lächeln weiter zu verkünden – standhaft in den Grundsätzen, aber gerecht im Umgang mit den Menschen.

Wir dürfen hinsichtlich der Wahrheit keine faulen Kompromisse eingehen. Gleichzeitig müssen wir ungerechte Methoden, doppelte Maßstäbe und ideologische Manipulationen sachlich aufdecken. Unser Ziel ist nicht, Menschen pauschal zu Feinden zu erklären, sondern sie selbst aus Täuschung, geistiger Abhängigkeit und medialer Beeinflussung zu befreien.

Deshalb müssen wir fundierter, bewusster und beständiger weitermachen. Wir wollen den Menschen den Monotheismus und die Gerechtigkeit des Islams näherbringen – nicht durch Zwang oder Hass, sondern durch Erkenntnis, Aufrichtigkeit, gutes Verhalten und überzeugende Argumente. Denn gerade in einer Zeit der Verwirrung besteht unser Auftrag darin, Orientierung zu geben, die Wahrheit verständlich zu erklären und selbst gegenüber unseren Gegnern gerecht zu bleiben.

Furkan bin Abdullah

 

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